Star Wars I: Die dunkle Bedrohung

Es war die lebendige Macht, die ihn band, die ihm Herz und Geist und Seele gab…

Politische Unruhen künden eine Zeit der Veränderung in der Galaxis an, während ein kleiner Junge mit großer Macht entdeckt wird.

Inhalt
Vor langer Zeit, in einer weit, weit entfernten Galaxis rührt sich ein böses Erbe, das lange für tot gehalten wurde. Sogar die Jedi werden davon überrascht, denn ihr Interesse gilt nunmehr den politischen Unruhen zwischen der Handelsföderation und der Republik. Jetzt bedroht sie die dunkle Seite der Macht, und nur eine alte Jedi-Sage verspricht Hoffnung, wo der Untergang einer ganzen Galaxis droht.

Auf dem Wüstenplaneten Tatooine, weit entfernt von den Sorgen der Republik, arbeitet ein kleiner versklavter Junge bei Tag… aber er träumt bei Nacht. Er träumt davon, ein Jedi-Ritter zu werden und eines Tages die Sterne zu bereisen, zu den Welten, die er nur aus Geschichten kennt – und davon, einen Weg aus der Sklaverei in die Freiheit für sich und seine geliebte Mutter zu finden. Seine einzige Hoffnung liegt in seinen außergewöhnlichen Instinkten und seiner seltenen Gabe, das „Rechte“ in den Dingen zu erkennen; Fähigkeiten, die es ihm erlauben, einer der besten Podracer des Planeten zu sein.

Währenddessen, in einem anderen Teil der Galaxis: Der Jedi-Ritter Qui-Gon Jinn und sein Gehilfe, der junge Obi-Wan Kenobi, werden damit beauftragt, Amidala, die Königin von Naboo, zu beschützen und sie in dem Kampf gegen die Belagerung ihres Planeten durch die Kriegsschiffe der Handelsföderation zu unterstützen. Dieser Auftrag führt Qui-Gon , Obi-Wan und eine schöne junge Dienerin der Königin zu den sandgepeitschten Straßen von Tatooine – jenem Ort, an dem der Sklavenjunge Anakin Skywalker arbeitet und träumt. Und mit diesem zufälligen Zusammentreffen beginnt ein Drama, das bald Legende wird…

Kritik
Der Roman nach dem Drehbuch und der Geschichte von George Lucas wurde von dem bekannten Autor Terry Brooks verfasst. Brooks ist im Fantasy-Genre gut bekannt für seine Shannara-Saga und daher ein vielversprechender Autor für den Einstieg in die epische Saga um die Familie Skywalker.

Wer jedoch eine Geschichte erwartet, die eventuell etwas mehr Aufschluss über Episode I liefert, als im Film vermittelt wird, wird enttäuscht werden. Neben der bereits bekannten Handlung sind keine bedeutenden Szenen vorhanden. Brooks hält sich strikt an die Vorgaben, was sich ebenso auf seinen Schreibstil niederschlägt.

Für die Übertragung aus dem Englischen ist Regina Winter verantwortlich. Dabei macht sie das Beste aus dem vorliegenden Original. Das Buch ist einfach zu lesen und bietet kurzweilige Unterhaltung. Von Brooks sind die Leser mittlerweile anderes gewohnt. Die Dunkle Bedrohung enttäuscht daher nicht nur als Film, sondern auch in Printform.

Fazit
Wer Star Wars nicht kennt, wird mit dem Beginn der Saga durch Die Dunkle Bedrohung nicht unbedingt ein Fan des Franchise.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die dunkle Bedrohung

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